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Das Synodale Prinzip umsetzen

Foto: Sarah Schött
Am 16. November wird sich der neue Diözesanrat im Bistum Trier konstituieren.

Das Synodale Prinzip umsetzen

Von: bip/red | 16. Juni 2024
Im Bistum Trier nimmt im November der Diözesanrat seine Arbeit auf.

Das gesamte kirchliche Leben im Bistum Trier zu fördern und das synodale Prinzip auf diözesaner Ebene konkret umzusetzen: Das sind erste Ziele für den künftigen Diözesanrat im Bistum Trier. Im Kirchlichen Amtsblatt vom 1. Juni 2024 hat Bischof Stephan Ackermann das Gesetz zur Einrichtung des neuen Gremiums veröffentlicht. Der Rat wird sich am 16. November 2024 konstituieren. 

Synodales Prinzip soll alle Ebenen prägen

Die Diözesansynode 2013 bis 2016 habe als wesentliches Ergebnis festgehalten, dass das synodale Prinzip die Kirche im Bistum Trier auf allen Ebenen prägen soll. Das bedeute, dass „die als hierarchische Gemeinschaft verfasste Kirche anerkennt, dass sie zur Erfüllung ihres Auftrags auf die Beteiligung vieler angewiesen ist“. 

Der Diözesanrat berät und beschließt die pastoralen Rahmensetzungen und Entwicklungsperspektiven sowie die entsprechenden Verwendungen der Haushaltsmittel der Diözese und legt die Beschlüsse zur Inkraftsetzung dem Bischof vor.

Als weitere Aufgaben sind unter anderem benannt: „Er berät und unterstützt die Umsetzung der diakonisch-missionarischen Kirchenentwicklung.“ Auch die Förderung und Unterstützung der Entwicklung der bewährten und neuen Orte von Kirche ist bei den Aufgaben aufgeführt.

Im etwa 50-köpfigen Diözesanrat vertreten sind künftig neben Bischof, Generalvikar und Leitendem Direktor die Bischofsvikare sowie drei Personen aus der Konferenz des Bischöflichen Generalvikariates. Dazu kommen Vertretungen der Leitungsteams der Pastoralen Räume, aus dem Katholikenrat, dem Priesterrat und dem Kreis der Diakone, aus Verbandsvertretungen und den Diözesanen Arbeitsgemeinschaften der Mitarbeitervertretungen; außerdem Vertretungen aus dem Bereich der Caritas, der Orden, dem nicht hauptamtlichen Bereich, der Jugend und aus Orten von Kirchen sowie Personen an der Schnittstelle zur Gesellschaft. 

Zwei aktuelle Räte werden aufgelöst

In Folge der Errichtung des neuen Gremiums werden der Kirchensteuerrat und der Diözesanpastoralrat aufgelöst. Denn der Diözesanrat wird mit seinem Finanzausschuss die Aufgaben des bisherigen Kirchensteuerrats ausüben. Die Kirchensteuerordnungen für Rheinland-Pfalz und das Saarland werden entsprechend geändert; die jeweiligen Landesregierungen haben zugestimmt. 

„Wichtig erscheint mir dabei, den Finanzausschuss gut mit den weiteren Mitgliedern des Rates zu vernetzen, um eine fundierte Beratung und Entscheidung zu gewährleisten“, so Dr. Clemens Keller vom Vorstand des Katholikenrats. Die Aufgabe der zehn Delegierten des Katholikenrates werde auch in Zukunft sein, dem Bischof ihre Erfahrungen der diakonischen und missionarischen Arbeit in den Gemeinden, den Verbänden und den vielfältigen Orten von Kirche in den Pastoralen Räumen zu vermitteln und ihn hiermit beratend bei der Leitung zu unterstützen. „Es bleibt abzuwarten, wie weit der Bischof die Beschlüsse des Gremiums akzeptiert und umsetzt“, so Keller. 

Prof. Dr. Martin Lörsch aus dem Vorstand des Diözesanpastoralrats blickt dankbar auf seine Zeit dort zurück, vor allem auf die konstruktive Zusammenarbeit im Vorstand und die intensiven Beratungen im Diözesanpastoralrat mit den Moderatorinnen Hildegard Weber, Ilse Diewald und Rita Schneider-Zuche. „Gemeinsam haben wir uns bemüht, jeweils relevante pastorale Themen für das Bistum zu identifizieren und in den Sitzungen handlungsorientiert zu beraten.“ Dem neuen Gremium „wünsche ich, die Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren, die man in Gesellschaft und Kirche immer wieder übersieht: die Kinder und Jugendlichen, Arme, Fremde und an den Rand Gedrängte sowie die hochaltrigen und pflegebedürftigen Mitmenschen“, so Lörsch. 



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