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Nisthilfen am Camino aufgehängt

Foto: Stefan Endres
Klaus Schmitz (dritter von links) übergibt am Pilgerstein von Maria Martental seine ersten Nistkästen an (von links) Heinz Schäfer, Dieter Preß, Carl Heinz Jung, Burkhard Klinkner, Pater Konrad Flatau und Wegepate Jürgen Weiss.

Nisthilfen am Camino aufgehängt

Von: Stefan Endres | 4. November 2021
Pilgern und zugleich die Artenvielfalt entlang der Wege fördern – für Carl Heinz Jung aus Koblenz ist das zu einer Lebensaufgabe geworden. Unzählige Nistkästen an Pilgerrouten zeugen – über Mosel und Eifel hinaus – von dieser besonderen Verbindung.

Gemeinsam mit einem großen Unterstützerkreis hat der passionierte Jakobspilger und Naturschutzaktivist Jung mittlerweile die unglaubliche Zahl von rund 110 000 Nist- und Fledermauskästen sowie Insekten- und Bienenhotels „auf den Weg gebracht“. Und dies im wörtlichen Sinne, denn seit den ersten Kästen 2008 und dann besonders mit Beginn des Projektes „Artenschutz am Pilgerweg“ 2012 haben er und seine vielen Mitstreiter diese unüberschaubare Menge von Nist- und Überwinterungshilfen entlang der Jakobswege von Deutschland bis Santiago de Compostela aufgehängt.

„Baumaterial“ an viele Gleichgesinnte verteilen

Das von Jung aufgebaute Netzwerk ist mittlerweile auf über 200 Personen und Gruppen angewachsen, berichtet der Endsechziger und pensionierte Bankkaufmann, dessen Werkstatt im heimischen Koblenz Nist- und Bruthilfen in allen Größen, Formen und Ausführungen und in großer Stückzahl verlassen (der „Paulinus“ berichtete). Ständig verteilt er auch „Baumaterial“ an die vielen Gleichgesinnten, die nach den mitgelieferten Anleitungen selbst zu zimmern anfangen. „Ich bin unendlich dankbar, selbstlose Mitstreiter insbesondere bei den Menschen rund ums Pilgern gefunden zu haben“, sagt Jung über das Haupteinsatzgebiet der Insektenhilfen entlang von Pilgerwegen – vor allem auf den beiden Jakobswegen „Mosel-Camino“ und „Eifel- Camino“.

Für den Erhalt der Artenvielfalt entlang der Mosel unterstützt Jung zudem die Regionalinitiative „Faszination Mosel“, die mit einem Aufruf für den Bau von Insektenhotels (Projekt „100 Lebenstürme“) das gleiche Ziel wie der Koblenzer verfolgt. Die von ihm ins Leben gerufene Initiative „Artenschutz am Pilgerweg“ wird seit 2014 vom Naturschutzbund NABU als eigenes Projekt aufgenommen und fortgeführt.

Den kompletten Artikel gibt es im „Paulinus“. Ein kostenloses dreiwöchiges Probeabo der Wochenzeitung im Bistum Trier ist sowohl in der gedruckten als auch digitalen Ausgabe möglich.




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