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Bischof: Synode ist ein Herzensanliegen

Foto: Zeljko Jakobovac
Unmittelbar vor der Pressekonferenz zur Synode: Synodenvizesekräterin Elisabeth Beiling, Bischof Stepahn Ackermann, Synodensekretär Christian Heckmann und Mediendirektor Dr. André Uzulis.

Bischof: Synode ist ein Herzensanliegen

Von: Zeljko Jakobovac und Judith Rupp | 11. Dezember 2013
Bei der heutigen Pressekonferenz in Trier zur am Freitag beginnenden Vollversammlung der Synode im Bistum Trier hat Bischof Dr. Stephan Ackermann betont, dass die Synode ihm ein Herzensanliegen ist. „Ich habe in den letzten Jahren gespürt, wenn wir uns nicht gemeinsam vergewissern, dann komme ich als Bischof und dann kommen wir als Bistum nicht weiter.“

Bei der Vollversammlung am Freitag und Samstag in Trier sollten die Synodalen sich zunächst kennenlernen. Nun gehe es darum, „sich gemeinsam zu vergewissern, von welcher Grundlage aus wir in die Themen einsteigen“ – die „Synode als Sehschule“ nennt Ackermann dieses Vorgehen mit einer Zuspitzung der Themen bis zur zweiten Vollversammlung im Mai, wo dann auch die Sachkommissionen gebildet werden sollen.

109 Frauen und 170 Männer sind Synodale

Synodensekretär Christian Heckamnn bereichtete, dass es 279 Synodale um Bischof Dr. Stephan Ackermann geben werde (109 Frauen und 170 Männer, 110 Priester, 7 Diakone und 163 Laien). Es sei sehr erfreulich, dass das Durchschnittsalter der Synodalen unter 50 Jahren liege. Es sei der Vorbereitungskommission ein Anliegen gewesen, dass durch Wahl oder Berufung viele junge Menschen oder Eltern mit kleinen Kindern an dem Prozess beteiligt würden.

Für Synodenvizesekretärin Elisabeth Beiling ist es von Bedeutung, dass die Synode ein geistlicher Prozess wird und kein „Kampf der Lobbyisten“. Daher sei es wichtig, dass die Synodalen zunächst „ein Gefühl dafür entwickeln, was das für eine Gruppe ist“. Am ersten Tag der Vollversammlung werde es auch einen geistlichen Impuls und die offizielle Konstituierung der Synode durch Bischof Ackermann geben. Und zur Liturgie am Samstagabend würden auch die Ministerpräsidentinnen Malu Dreyer (Rheinland-Pfalz) und Annegret Kramp-Karrenbauer (Saarland) erwartet.


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