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Die Weltkirche spürbar machen

Foto: Maresa Stölting

Die Weltkirche spürbar machen

Von: Maresa Stölting | 25. April 2015
Viele unterschiedliche Sprachen haben am 25. April bei den Heilig-Rock-Tagen den Trierer Dom erfüllt. An diesem Tag sind Menschen aus den muttersprachlichen Missionen und Gruppierungen des Bistums Trier gekommen, um gemeinsam – aber doch jeder in seiner Muttersprache – zu beten und zu singen.

„Wie großartig bunt und vielfältig Kirche ist, zeigt sich in diesen Tagen“, sagte Weihbischof Peters zu den Gläubigen. Sie würden eine besondere Lebendigkeit in den Dom, die Mutterkirche des Trierer Bistums, tragen und so die Weltkirche spürbar machen. „Wir bilden alle miteinander eine Familie durch das Geschenk der Taufe“, sagte Peters, auch wenn die Sprachen und Kulturen ganz unterschiedlich seien. Durch seine Auferstehung werde Jesus Christus zum Licht für die Völker. Der Weihbischof wünschte den Gläubigen, dass ihnen dieses Licht helfe, „Heimat zu finden“. In diesem Gottesdienst zeige sich ihr Schatz der Lebendigkeit ihrer Kultur. Diesen sollten sie nicht verstecken, sondern weitergeben.

Landesflaggen und Trommeln im Dom

Die unterschiedlichen Sprachen und Kulturen waren im Gottesdienst vielfältig hör- und sichtbar: Einige Gläubige hatten ihre Landesflagge mit in den Dom gebracht. Andere trugen Kleidung, die für ihre Kultur typisch ist. Mit Gitarren, Trommeln und ihrem Gesang gestalteten sie den Gottesdienst musikalisch mit. Die Fürbitten wurden vorgetragen auf Italienisch, Kroatisch, Polnisch, Spanisch und Englisch, von einem Syrer, einer Vietnamesin und einer Slowenin. Das Vaterunser beteten und einige Lieder sangen alle gemeinsam, und trotzdem jeder auf seiner Muttersprache.

Josefa Paredes (50) ist mit Mitgliedern der spanischen Gemeinde nach Trier gekommen. Sie trug ein spanisches, schwarz-rotes Kleid und eine Blume im Haar. „Es ist schön zu sehen, aus welchem Land jeder kommt“, sagte Paredes, die in Saarbrücken lebt. Sie kommt schon seit einigen Jahren zum Gottesdienst der muttersprachlichen Gemeinden im Rahmen der Heilig-Rock-Tage. „Da treffen sich so viele Menschen, die so unterschiedlich sind und trotzdem irgendwie gemeinsam fühlen.“

Gottesdienst mit spezieller Atmosphäre

„Diese vielen Nationen haben sich toll präsentiert“, sagte Adolf Klampfer, der slowenische Wurzeln hat. „Menschen, die sich freuen, dass sie zusammen sind, das finde ich toll“, sagte der 74-Jährige aus Saarbrücken. Auch für Renate und Stefan Zydziak, die aus Polen stammen und heute in Trier leben, hatte der Gottesdienst eine spezielle Atmosphäre. „Beten in vielen Sprache ist etwas Besonderes – und dass sich Leute aus so vielen Kulturen hier zusammenfinden“, betonte die 55-jährige Renate Zydziak. „Da sieht man, wie die Menschen zusammen halten“, ergänzte ihr Ehemann Stefan (58).



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Lebensberatung im Paulinus

An dieser Stelle beantworten regelmäßig Lebensberaterinnen und -berater aus den Einrichtungen des Bistums Trier Fragen zu verschiedenen „Problemfeldern“ des Lebens, zum Beispiel aus den Bereichen Erziehung, Ehe oder Familie. Wenn Sie zu einem Problem Beratung oder Antworten suchen, können Sie sich entweder an die „Paulinus“-Redaktion, Postfach 3130, 54221 Trier, oder direkt an die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier wenden. Viele Paulinus-Beiträge aus der Praxis der Lebensberater finden Sie im Paulinus-Archiv/Lebensberatung.


Einfach Leben

Ein eigenes Haus, ein Auto, regelmäßiger Urlaub, Fernreisen, ein möglichst gut gefülltes Bankkonto. So sah lange Zeit der Traum vom Wohlstand aus. Doch immer mehr setzt sich heute die Erkenntnis durch: „Viel haben“ heißt noch nicht „gut leben“, und „weniger ist vielleicht mehr“. In Zusammenarbeit mit Barbara Schartz vom Themenschwerpunkt Schöpfung bei der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum beleuchten wir das Thema in einer lockeren Serie und stellen Menschen vor, die für Veränderung eintreten oder anders leben.


Synode im Bistum Trier

Die Synode wurde am 29. Juni 2012 von Bischof Ackermann ausgerufen. Die Trierer Bistumssynode hat ihr Abschlussdokument „heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen“ am 30. April 2016 verabschiedet.



Video

  • Musik für mobiles Turmglockenspiel
    Das Abendlob "Musik für mobiles Carillon" (Musik für ein mobiles Turmglockenspiel) im Trierer Dom gestalteten am 4. Mai 2022 bei den Heilig-Rock-Tagen der Niederländer Boudewijn Zwart, der Trierer Domorganist Josef Still (Orgel), Stefan Mörsdorf, saarländischer Umweltminister a.D. (Wort) sowie Bischof Dr. Stephan Ackermann (Video: Zeljko Jakobovac).
  • Buch über Diakone im Bistum Trier
    Ein Jubiläumsband bietet Einblicke in die Berufsgruppe der Diakone im Bistum Trier. Bericht folgt im "Paulinus". Stefan Stürmer (rechts) und Axel Berger berichten davon (Video: Zeljko Jakobovac). Bericht im "Paulinus".
  • Peters als deutscher Sportbischof verabschiedet
    Der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters ist als Sportbischof der Deutschen Bischofskonferenz in Berlin für sein langjähriges Engagement geehrt und gleichzeitig verabschiedet worden (Video: Isabel Athmer). Ausführlicher Artikel im "Paulinus".
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    Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) im Bistum hat ihren ersten Imagefilm veröffentlicht.
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    Juliane Kathary (28) ist die erste Regionalkantorin in der Diözese Trier. Die junge Frau aus Birkenfeld kehrt nach Studien in Dresden und Wien bewusst ins Heimatbistum zurück. In Koblenz findet sie ein gut bestelltes Feld vor und setzt eigene Akzente – vgl. den Bericht im "Paulinus" (Video: Zeljko Jakobovac).
  • Weitere Videos
    Weitere Videos des Paulinus finden sich auf www.youtube.com/PaulinusTrier




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