Zum Inhalt springen

Medien-Tipps

Fernseh-Tipp

Tagebuch einer Jugendlichen

Tagebuch einer Jugendlichen, 9. April, 20.15 Uhr, 3sat.

Anne Franks Tagebuch ist eines der meistgelesenen und bewegendsten Bücher über die Judenverfolgung. Eindrucksvoll und berührend schildert das jüdische Mädchen das Leben im Verborgenen. Der Dokumentarfilm zeichnet das Leben von Anne Frank in ihrem Versteck anhand ihrer Tagebucheinträge nach, denen Mala Emde ihre Stimme gibt.

Ausstrahlung: 9. April, 20.15 Uhr, 3sat

Fernseh-Tipp aus der „Paulinus”-Ausgabe 14/2025

Radio-Tipp

Kino im Kopf

Radio-Tipp aus dem Paulinus

Ob scheinbar wirres Zeug, ob erotische Szenen oder Albträume: Das nächtliche Kino im Kopf hat eine wichtige Funktion. Das Gehirn sortiert die Eindrücke vom Tag und räumt auf. In der christlichen und der jüdischen Religion gelten Träume meist als Offenbarung Gottes. Tagträume hingegen sind oft negativ behaftet. So fragen sich manche Gläubige, ob das ziellose Gedanken-fließen-lassen, das mitunter wie Faulenzen wirkt, nicht Sünde sei. Ganz anders betrachtet die Wissenschaft das Tagträumen. Spontane Assoziationen und phantasierte Bilder sind laut Forschern eine Art Kreativitäts-Werkstatt. Mittlerweile würdigen auch moderne Theologen den Tagtraum – als spirituelle Quelle, um sich selbst zu finden und Gott näher zu kommen. Die Sendung ist Teil der Reihe: „Besondere Zeiten“: zwischen Melancholie und Neubeginn. 

Zu hören ist der Beitrag von Jens Rosbach in der „FeatureZeit“ am 12. April um 9.05 Uhr auf SR Kultur. 

Radio-Tipp aus der „Paulinus”-Ausgabe  14/2025.  

Buch-Tipp

Versöhnung leben

Holger Speier, Wie sich Menschen versöhnt haben, Media Maria Verlag, 128 Seiten, ISBN 978-3-947931-94-1, Preis: 15,95 Euro

Wir alle wissen, dass Unversöhnlichkeit und Streit sich negativ auf das Leben von uns Menschen auswirken. Nicht nur die Harmonie wird so entscheidend gestört, viel mehr wird dadurch der Blick auf die Schönheit des Lebens, auf die menschliche Gemeinschaft und auf Gott versperrt. Dass es sehr wohl auch anders und damit besser geht, davon berichten in diesem Buch unterschiedliche Menschen zwischen fünf und 85 Jahren. Der Leser erfährt aus ihren Erzählungen, wie sie in den jeweiligen Situationen vergeben konnten und sich mit Gott, mit anderen Menschen und mit sich selbst versöhnt haben. Herausgeber Holger Speier will mit diesen faszinierenden Geschichten Leser dazu ermutigen, eigene Wege der Vergebung und Versöhnung zu beschreiten und dadurch innere Heilung und Befreiung zu erfahren. 

Buchtipp aus der „Paulinus”-Ausgabe 14/2025

CD-Tipp

Kreuzweg mit Franz Liszt

Liszt: Via crucis; Leif Ove Andsnes u.a.; Norwegian Soloists’ Choir, Grete Pedersen (2024); Sony CD 0198028566728

Franz Liszt, einer der Superstars des 19. Jahrhunderts, sah sich auch als „religiösen und katholischen“ Komponisten. Sein 1878 begonnener und 1879 vollendeter „Kreuzweg“ ist ein ganz eigenartiges Werk. Mit Begriffen wie „Demut“ und „geheimnisvoll“ oder „moralisch“ waren seine Kritiker schnell zur Hand – doch ist eine gewisse Vorsicht geboten. Die Verweildauer an den einzelnen Stationen beträgt zwischen 35 Sekunden und knapp sieben Minuten. Das zeigt, dass wir es hier mit einem sehr individuellen Werk zu tun haben. Der norwegische Pianist Leif Ove Andsnes hat sich mit dem Norwegian Soloists’ Choir auf diesen Kreuzweg begeben und flankiert ihn mit Solowerken: den „Consolations“ und Sätzen aus Liszts „Harmonies poétiques et religieuses“. 

CD-Tipp aus der „Paulinus”-Ausgabe 14/2025 von Christoph Vratz