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Franziskus kreiert 14 neue Kardinäle

Foto: Imago
In einem Gottesdienst am 28. Juni erhob der Papst 14 Männer in den Kardinalsstand. Auf dem Foto erhält Aquilino Bocos Merino von Franziskus das Kardinalsbirett.

Franziskus kreiert 14 neue Kardinäle

Von: KNA | 8. Juli 2018
In einem Gottesdienst im Petersdom hat Papst Franziskus am 28. Juni 14 Kirchenvertreter aus elf Ländern zu Kardinälen erhoben.

In der Zeremonie setzte er ihnen das purpurrote Birett auf und steckte ihnen den Kardinalsring an die rechte Hand. In seiner Predigt erinnerte der Papst die neuen Purpurträger an die Mahnung Jesu: „Wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein.“ Die Autorität der Kirche wachse mit ihrer Fähigkeit, die Würde des anderen zu fördern. Keiner dürfe sich „für etwas Besseres“ halten, keiner auf andere herabschauen.

Ihre Herkunft zeige die Vitalität und Universalität der Kirche, sagte der irakische Patriarch Louis Raphael I. Sako aus Bagdad als Sprecher der Ernannten. Eigens erwähnte er die Glückwünsche von Muslimen. Diese hätten „ihre Bewunderung für die Offenheit der Kirche“ zum Ausdruck gebracht sowie für die beständige Nähe des Papstes zu „den Menschen mit ihren Sorgen, Ängsten und Hoffnungen“. Sako erinnerte zudem an das Leid der Christen, die im Nahen Osten, in Pakistan und andernorts unter Krieg und Extremismus litten.

Franziskus erinnerte jeden der Neukardinäle daran, dass dieser bereit sein müsse, mutig bis zum Vergießen des eigenen Blutes für das Wachstum des christlichen Glaubens sowie für Frieden und Ruhe der Gläubigen zu handeln. Zuvor hatten die 14 Ernannten geschworen, Christus und dem Evangelium sowie der Kirche und dem Papst und seinen Nachfolgern treu zu bleiben. Unmittelbar nach dem Konsistorium im Petersdom statteten die neuen Kardinäle dem früheren Papst Benedikt XVI. einen Besuch ab.

Zu den neuen Kardinälen gehören unter anderen Patriarch Sako, Erzbischof Joseph Coutts aus Karachi/Pakistan, Erzbischof Desire Tsarahazana aus Toamasina in Madagaskar und Osakas Erzbischof Thomas Aquino Manyo Maeda. Das Kardinalsbirett: Dieses überreichte der Papst auch dem Leiter seines Almosenamtes, Erzbischof Konrad Krajewski (Kurzporträts siehe Printausgabe des "Paulinus"). Unter den Neuen ist jedoch kein Kandidat aus dem deutschsprachigen Raum. Mit den jüngsten Erhebungen steigt die Zahl der zur Papstwahl berechtigten Kardinäle auf 125; weitere 101 haben die Altersgrenze von 80 Jahren bereits überschritten.

  • Stichwort: Kardinal
    Ein Kardinal ist der höchste katholische Würdenträger nach dem Papst. Das Kardinalskollegium ist das wichtigste Beratergremium des Papstes. Zudem hat es die Aufgabe, für die Papstwahl zu sorgen. Der Papst bestimmt die Kardinäle frei. Zu Kardinälen werden die Leiter aller römischen Kongregationen wie auch die Chefs anderer wichtiger Kurienbehörden ernannt. Außerdem ist die Würde traditionell an große und wichtige Diözesen gebunden. In Deutschland gelten Köln und München als traditionelle Kardinalssitze. In der Vergangenheit bestand das Kardinalskollegium mehrheitlich aus Europäern, mit einem sehr großen Anteil an Italienern. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil vollzieht sich eine Internationalisierung. Europa stellt noch die größte Gruppe, jedoch nicht mehr mit absoluter Mehrheit.
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