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Portugal ist nicht nur Fatima

Foto: Jose Manuel
Blick auf den Turm von Belém in Lissabon.

Portugal ist nicht nur Fatima

21. Januar 2018
Ausgebucht: Die „Paulinus“-Lesereise 2018 führt vom 2. bis 9. Oktober (Herbstferien) nach Portugal. Anmeldungen sind leider nicht mehr möglich.

Heinrich der Seefahrer katapultierte Portugal Anfang des 15. Jahrhunderts ins Zentrum der Weltgeschichte, und noch heute finden sich im ganzen Land stolze Monumente dieser Zeit:
Prächtige Kirchen, Klosteranlagen – eine schöner als die andere – und großartige Burgen, die mit dem Gold der Neuen Welt geschmückt wurden.

„Wer Lissabon nicht sah, hat noch nichts Schönes gesehen“. Mit diesem stolzen Zitat beginnen Sie Ihre Reise in der „Stadt des Lichts“. Weiter geht es durch das Sintra-Gebirge, eine wahre Schmuckschatulle mit verwunschenen Palästen und üppigen Gärten, bis zum Heiligtum von Fatima.

Freuen Sie sich auf ein Land der Kontraste, auf malerische Fischerstädtchen, pittoreske Dörfer, pulsierendes Stadtleben und eine Landschaft, die vom intensiven Duft der Olivenhaine, Korkeichen und Weinberge erfüllt ist. Neben sachkundiger Führung werden geistliches Wort und Gottesdienst die Tage mit prägen.

Änderungen vorbehalten!

Dienstag, 2. Oktober: Anreise Lissabon

Luxair-Flug direkt von Luxemburg nach Lissabon. Ihre Reiseleitung heißt Sie herzlich willkommen. Fahrt zum Hotel im Stadtzentrum und Zimmerverteilung. Der Nachmittag bietet sich zum Eingewöhnen und für kleine Erkundungen an.

Mittwoch, 3. Oktober: Stadtbesichtigung Lissabon

Lissabon ist nicht nur Portugals atemberaubende Hauptstadt, sondern auch eine der charismatischsten und lebhaftesten Metropolen in ganz Westeuropa. Traditionelles Erbe, herausstechender Modernismus und liberales Denken existieren hier direkt nebeneinander. Bei einer ausführlichen Stadtbesichtigung gelangen Sie vom hohen Kastell Sao Jorge bis zum beeindruckenden Hieronymuskloster und zum Turm von Belém.

Donnerstag, 4. Oktober: Sintra, Cabo da Roca, Cascais, Estoril

Rund 30 Kilometer nordwestlich der Stadt empfängt Sie der Palácio Nacional de Sintra (Unesco-Welterbe) malerisch auf dem „Berg des Mondes“ gelegen. Seit dem 8. Jahrhundert gaben sich hier die unterschiedlichsten Herrscher die Klinke in die Hand. Tausende Azulejos, die berühmten portugiesischen Kacheln, zieren den immer wieder umgebauten und erweiterten Palast in vielen Variationen.

Das nächste Ziel ist der westlichste Punkt des europäischen Festlandes. Dort, „wo die Erde endet und das Meer beginnt“, am Cabo da Roca, genießen Sie einen atemberaubenden Blick auf den Atlantik. Während der goldenen Jahre des Entdeckungszeitalters segelten die portugiesischen Seefahrer auf ihrem Weg ins Unbekannte beklommen, aber voll Gottvertrauen an den Klippen dieser kahlen, windumtosten Landspitze vorbei. Über die bekannten Badevororte Cascais und Estoril fahren Sie zurück nach Lissabon.

Freitag, 5. Oktober: Óbidos, Nazaré, Fatima

Sie verlassen die Hauptstadt und begeben sich in den Norden des Landes. Ihr erstes Ziel gehört zu den „Sieben Wundern Portugals“ und ist das blumengeschmückte, mittelalterliche Städtchen Óbidos mit engen Gassen, weiß und blau getünchten Häusern und der berühmten Burg aus dem 12. Jahrhundert.

Knapp eine halbe Stunde entfernt liegt Real Abadia de Santa Maria de Alcobaça. Sie gilt als reinste und majestätischste Kirche, die von Zisterziensermönchen je errichtet wurde. In der eleganten gotischen Klosterkirche liegt das bekannteste Liebespaar des Landes bestattet: Inês de Castro, Geliebte des Königssohnes Pedro, und ihr gegenüber Pedro selbst – so gelegt, dass beide sich am Jüngsten Tage gleich in die Augen schauen können.

Nach so viel Romantik kühlen Sie sich am Meer im malerischen Fischerstädtchen Nazaré ab, bevor Sie Fatima erreichen, wo Sie für die nächsten drei Nächte Ihr Quartier beziehen.

Samstag, 6. Oktober: Fatima

Der Tag steht ganz im Zeichen des Pilgerstädtchens. Am 13. Mai 1917 erschien hier die Gottesmutter den drei Hirtenkindern Lucia, Francisco und Jacinta. Bis Oktober 1917 wiederholten sich die Erscheinungen jeweils am 13. eines jeden Monats. Seitdem pilgern jährlich bis zu sechs Millionen Gläubige an diesen Ort. Johannes Paul II. war dreimal in Fatima. Auch andere Päpste hatten eine besondere Beziehung zu diesem Ort. Anlässlich des 100. Jahrestages der Erscheinungen besuchte Papst Franziskus am 13. Mai 2017 Fatima.

Sie besichtigen unter anderem die Basilika Unserer Lieben Frau des Rosenkranzes, Erscheinungskapelle, die Basilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit und fahren in den etwa drei Kilometer entfernten Geburtsort der drei Seherkinder Aljustrel. In den einfachen, kleinen Wohnhäusern der Familien ist noch das Geheimnis der Geschehnisse zu spüren.

Sonntag, 7. Oktober: Coimbra (fakultativ mit Aufpreis)

Sie können entscheiden, ob Sie den Tag noch individuell in Fatima verbringen oder sich unserem zusätzlich angebotenen Ausflug nach Coimbra anschließen. Die Universitätsstadt gilt als intellektuelles Zentrum des Landes. Sie bummeln durch malerische Altstadtgassen, schauen sich die trutzige Kathedrale Se Velha und die Azulejo geschmückte Kirche Santa Cruz an. Ein Höhepunkt ist der Besuch der Alten Bibliothek im Universitätskomplex, eine der prächtigsten historischen Bibliotheken der Welt, wunderschön mit Fresken und vergoldeten Holzschnitzereien ausgestattet.  Der Ausflugspreis für Coimbra beträgt 55 Euro.

Montag, 8. Oktober: Batalha, Convento de Christo

Auf Ihrer Rückfahrt nach Lissabon stehen zwei weitere Unesco-Welterbestätten auf Ihrem Programm: In Batalha die „herrlichste Kirche der Iberischen Halbinsel und eines der vollkommensten Bauwerke aller Zeiten“ – das Kloster Mosteiro de Santa Maria da Vitória. In der prächtigen Capela do Fundador liegt Heinrich der Seefahrer mit seiner Familie bestattet.

Das Convento de Cristo von Tomar, die stolze Burg der Tempel- und Christusritter, ist das größte Kloster Portugals. sieben Kreuzgänge umgeben die Christusritterkirche, in deren Architektur Anklänge des Felsendoms von Jerusalem zu finden sind.

Dienstag, 9. Oktober: Rückreise

Mit vielen Eindrücken im Gepäck heißt es Abschied zu nehmen von Portugal. Fahrt zum Flughafen Lissabon, und mit Luxair fliegen Sie direkt zurück nach Luxemburg.




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Im Blickpunkt

„Paulinus“-Leserreise 2018

Ausgebucht: „Paulinus“-Leserreise 2018 nach Portugal.


Synode im Bistum Trier

Die Synode wurde am 29. Juni 2012 von Bischof Ackermann ausgerufen. Die Trierer Bistumssynode hat ihr Abschlussdokument „heraus gerufen – Schritte in die Zukunft wagen“ am 30. April 2016 verabschiedet.


Lebensberatung im Paulinus

An dieser Stelle beantworten regelmäßig Lebensberaterinnen und -berater aus den Einrichtungen des Bistums Trier Fragen zu verschiedenen „Problemfeldern“ des Lebens, zum Beispiel aus den Bereichen Erziehung, Ehe oder Familie. Wenn Sie zu einem Problem Beratung oder Antworten suchen, können Sie sich entweder an die „Paulinus“-Redaktion, Postfach 3130, 54221 Trier, oder direkt an die Lebensberatungsstellen im Bistum Trier wenden. Viele Paulinus-Beiträge aus der Praxis der Lebensberater finden Sie im Paulinus-Archiv/Lebensberatung.


Einfach Leben

Ein eigenes Haus, ein Auto, regelmäßiger Urlaub, Fernreisen, ein möglichst gut gefülltes Bankkonto. So sah lange Zeit der Traum vom Wohlstand aus. Doch immer mehr setzt sich heute die Erkenntnis durch: „Viel haben“ heißt noch nicht „gut leben“, und „weniger ist vielleicht mehr“. In Zusammenarbeit mit Barbara Schartz vom Themenschwerpunkt Schöpfung bei der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum beleuchten wir das Thema in einer lockeren Serie und stellen Menschen vor, die für Veränderung eintreten oder anders leben.



Video

  • I can only imagine
    Zu den aktuellen US-Kinohits gehört der christlich grundierte Film „I Can Only Imagine“ rund um den gleichnamigen Song der Band „MercyMe“ und deren Frontmann Bart Millard (Besprechung im Paulinus).
  • Los Masis aus Bolivien zu Gast
    Los Masis feiern ihr 50-jähriges Jubiläum mit einer Tournee (Video: in Hetzerath) im Bistum Trier. Hier ein kleiner Vorgeschmack (Bericht im Paulinus folgt, Video: Sarah Schött).
  • Hat die Dorfpfarrei eine Zukunft?
    Im Zuge der Umsetzung der Synodenbeschlüsse stehen in unserem Bistum einschneidende Strukturveränderungen an. Welche Perspektiven gibt es für den christlichen Glauben im ländlichen Raum? Hat die Dorfpfarrei noch Zukunft?
  • Kinofilm Maria Magdalena
    In Paulinus berichten wir ausführlich über den Kinofilm Maria Magdalena und informieren, in welchen Orten im Bistum das Werk gezeigt wird.
  • Weitere Videos
    Weitere Videos des Paulinus finden sich auf www.youtube.com/PaulinusTrier




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